Wild- & Erlebnispark Daun > Ein unvergessliches Erlebnis!

Ich habe mich zusammen mit meinem Freund auf den Weg gemacht und den Wild- & Erlebnispark Daun besucht. Und das war ein Erlebnis der ganz besonderen Art!

An einem Samstag machten wir uns also auf den Weg. Der Weg sollte uns in den Wild- &  Erlebnispark Daun führen. Wir waren an diesem Tag zu zweit on tour. Zwei Erwachsene, die noch keine so richtige Ahnung hatten, was auf sie zukommt. Ich hatte zwar mal gehört, dass man durch diesen Park als Besucher mit dem Auto durchfahren kann, aber ich hatte mir keine große Hoffnung gemacht viele Tiere zu sehen. Mein Wunsch war ein Tier aus der Hand füttern zu können, aber so richtig daran geglaubt habe ich nicht.

Kurz nach Mittag war das Ziel also erreicht. Wir parkten vor der Einlassschranke und suchten das kleine Gebäude auf, indem man sich die Tickets holt. Zudem hat man dort die Möglichkeit sich über den Park zu informieren und Souvenirs zu kaufen. Außerdem kann man sich dort schon einmal mit Wildtierfutter eindecken. Eine Schachtel kostet 1 €.  Wir haben also bezahlt und unser Ticket plus Wildtierfutter erhalten. Nachdem wir unser Auto geholt hatten, öffnete sich mit unserem Ticket am Einlass die Schranke und wir fuhren vorsichtig in den Park. Ich fuhr so langsam, dass das Auto glaube ich schneller von der Stelle gekommen wäre, wenn wir geschoben hätten. Aber wir hielten konzentriert Ausschau nach Tieren. Und plötzlich sichteten wir den ersten Parkbewohner. Ist das wirklich...ein Lama? Ja, es war ein Lama. Zuerst dachten wir, es wäre ausgebüxst, weil es direkt im Eingangsbereich war und sich da zwischen parkenden Autos und Besuchern bewegte. Wir setzten unsere Fahrt dann verwirrt fort und nach einer kleinen Brücke fing dann der eigentliche Park an. Das Aussteigen ist im Park nicht erlaubt aber an den ausgewiesenen Parkplätzen darf man parken und das Auto verlassen. Und kurz nach der Brücke staunten wir nicht schlecht. Wieder Lamas. Dieses Mal 4 Stück. Und die kamen direkt auf unser Auto zugelaufen. Was sollen wir tun? Wir hatten ja gelesen, dass man die Tiere nicht aus dem Auto füttern soll. Sie kamen ans Fenster, so als wäre es das Normalste von der Welt. Und was macht man, wenn man neugierig ist? Man macht das Fenster herunter. Das herunterfahrende Fenster muss auf die Lamas wie ein Startsignal wirken denn sie steckten zu unserer Verwunderung direkt ihre Köpfe ins Auto. Damit haben wir nicht gerechnet. Auf Kuschelkurs mit Lamas. Wir waren total aus dem Häuschen. Als ein Auto hinter uns hielt, setzten die Lamas ihren Weg fort und liefen dort hin um bei den anderen Besuchern das heiß begehrte Futter zu bekommen. Wir nutzen die Gelegenheit und fuhren vorsichtig weiter. Die Lamas liefen durcheinander und schließlich vor uns, als wenn sie uns den Weg zeigen würden. Mit breitem Grinsen setzten wir unsere Fahrt fort in Richtung erster Parkgelegenheit. Dort wartete neben den voraus gelaufenen Lamas auch ein seltsamer Vogel. Ein Emu. Er motivierte mich nicht gerade auszusteigen, aber ich dachte mir, dass er wohl nicht dort herumlaufen würde wenn er dafür bekannt wäre die Besucher anzugreifen. Wir stiegen aus und gingen in das Holzhaus, welches dort aufgebaut ist, um die Tiere im angrenzenden Gehege zu beobachten. Außerdem kann man dort seinen Vorrat an Futter auffüllen wie in jedem Holzhaus an den Parkplätzen. Der Parkplatz füllte sich mit Autos und Besuchern. Und auch Mufflons kamen hinzu. Ein mutiger Besucher von vielleicht 2 Jahren lief beherzt mit einem Händchen voll Futter auf eines der Mufflons zu. Mir graulte es ein Bisschen bei dem Anblick, weil das Mufflon im Vergleich zu dem Jungen echt groß ausgesehen hatte, aber meine Angst war umsonst. Das Mufflon futterte vorsichtig aus der Hand des Kleinen und setzte danach seine Betteltour zu anderen Besuchern fort. Und ich stand da also, mit großen Augen und den Tränen nahe. Es war so schön anzusehen, wie der Kleine dem Mufflon das Futter hinhält und dieses vorsichtig aus der Hand futterte.

So war der ganze Besuch im Park. Während wir von einem zum anderen Parkplatz fuhren, um aus dem Auto steigen zu können kamen immer wieder Tiere ans Auto und haben sich streicheln und füttern lassen. An den Parkplätzen warteten meistens schon Tiere auf die Besucher. Wie bereits erwähnt waren wir ohne Kinder da, aber hatten einen Riesen Spaß. Ziemlich gegen Ende der Strecke befinden sich ein kleines Restaurant und eine Art Spielpark für die Kinder. Dort sind auch wieder Tiere zu finden. In Gehegen und sogar in einem Streichelzoo. Dort hoppeln lustig Hasen neben Hühnern und Minischweinen herum.

Ein weiteres absolutes Highlight ist das Affenfreigehege. Es handelt sich hierbei um ein Gehege, das man betreten kann. Das bedeutet im Klartext: Man läuft direkt an den Affen vorbei durch dieses Gehege. Man könnte sie sogar anfassen, wenn man verrückt genug wäre. Nachdem mir einer der Affen unmissverständlich gezeigt hat, dass er für so ein kleines Tier ziemlich große und spitze Zähne hat, habe ich diese Idee schnell verworfen. Zudem ist es verboten sie anzufassen, aus gutem Grund. Es ist wirklich spannend und faszinierend den Affen so nah zu sein. So eine Gelegenheit hatte ich noch nie.

Das Tolle ist, dass man keinerlei Zeitdruck hat. Ob man jetzt 10 Minuten oder 2 Stunden bei einem der Parklätze an dem man aussteigen kann verbringt, ist egal. Solange man sich an die Öffnungszeiten hält.

Der Wild- & Erlebnispark Daun ist echt (mindestens) einen Besuch wert. Hier haben nicht nur Kinder ihren Spaß, sondern auch Erwachsene. Wir hatten an diesem Tag sehr viel Spaß und werden auf jeden Fall wieder kommen!

 

Hier der Link zur Homepage des Parks > http://wildpark-daun.de/de/

Kommentar schreiben

Kommentare: 0